Die Kamera zeichnet gnadenlos auf… und begeistert trotzdem!
Seit Ende März haben wir auf dem Gelände des Wasserwerks eine Storchenkamera installiert. Bis zum heutigen Tag, dem 26. Mai, haben sich bereits rund 60.000 Zuschauerinnen und Zuschauer eingewählt – ein überwältigendes Interesse!
Die Kamera ermöglichte faszinierende Einblicke ins Nestgeschehen: Aus vier Eiern schlüpften tatsächlich vier Jungstörche. Leider überlebte nur einer – Nahrungsmangel in den ersten Lebenstagen, insbesondere an Regenwürmern, führte zum Tod der drei Geschwister. So traurig das ist – umso mehr freuen wir uns über das rege Interesse der Bevölkerung und die vielen positiven Rückmeldungen.
Aktuell brüten im Bereich des Wasserwerks rund 50 Storchenpaare. Wir sind gespannt, wie hoch der Bruterfolg im August ausfällt, wenn sich die Jungstörche auf den Weg Richtung Süden machen.
Und sonst so?
In Sachen Storchenampel hat das Tiefbau- und Vermessungsamt einen originellen Verbesserungsvorschlag gemacht: Die Storchenfiguren auf den Ampeln könnten ruhig „kräftigere Beine“ bekommen – damit der Unterschied zwischen „Stehen“ und „Gehen“ besser zu erkennen ist. Wir überlassen es Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ob Sie diesen Vorschlag für ausbaufähig halten. Jedenfalls gilt wie immer:
Bei Rot sollst Du stehen, bei Grün darfst Du gehen – das wissen schon die Kleinsten.
Zum Abschluss: Für das kommende Hafenfest wünschen wir allen Schiersteinerinnen, Schiersteinern und Freund*innen des Schiersteiner Lebens viel Vergnügen – unter den stets wachsamen Augen unserer Störche!
erst mal möchte ich sagen, ich finde es wundervoll, dass uns eine solche Tierbeobachtung zur Verfügung gestellt wird.
Ja es ist auch traurig, wenn man sieht, dass es morgens noch zwei Jungtiere da waren und mittags eines weg ist. Jetzt fehlt auch noch das Ei. Leider ist die Kamera verstellt, aber das ist sicher bekannt.
Hallo FRau Hepp,
der Strum gestern! Leider kommt es manchmal vor, dass die Jungen gefressen werden. Meistens gibt es auch einen Grund dafür. Vielleicht war das Junge krank. Das können wir über die Kamera nicht beurteilen.
Herzliche Grüße und vielen Dank für IHre Beteiligung. Wir freuen uns immer sehr über Reaktionen.
Hallo FRau Hepp, noch eine Information, die ich soeben erhalten habe.
Wir können die Kamera im Moment nicht richten. Es ist zu kalt und das Junge zu klein.
Liebe Grüße