Archiv 2016

Fernsetipp ZDF

Fernseh-Tipp für einen Zweiteiler im ZDF aus der TerraX Reihe Zugvögel

Teil 1 wurde am am 06. November 2016 gesendet; hier der Link zur ZDFMediathek:

Teil 2 wurde am 12. November 2016 gesendet; hier der Link zur ZDFMediathek:

Veröffentlichung unserer Videos auf YouTube

In der Vergangenheit gab es immer wieder Klagen darüber, dass unsere Filmausschnitte nicht sichtbar sind. Ein freundlicher Besucher half uns am Tag der offenen Tür auf die Sprünge und empfahl, die Videos doch einfach in YouTube zu veröffentlichen. Wir erreichen ein breiteres Publikum und YouTube-Videos können in der Regel von allen angeschaut werden.
Gute Idee! Vielen Dank dafür, denn es macht schon enorme Arbeit, für alle das passende Format bereit zu stellen, was sowieso nicht möglich ist. Wir werden in Zukunft noch das eine oder andere optimieren. Das braucht aber Zeit und wir bitten um Verständnis, wenn es nicht immer gleich so wie bei den Profis funktioniert.

Übergabe des präparierten Storches

Dieter Bender und der neue Storch

Der "Kamerahorst" hatte am 30. Mai 2014 einen großen Verlust zu beklagen. Der männliche Storch hat die Kollision mit einem Auto nicht überlebt. Wir fanden ihn damals auf der Autobahnzufahrt Frauenstein, auf der Höhe der Verkaufsstände. Sein Schnabel war voll von Würmern, die er auf der Futtersuche für seine Jungen gesammelt hatte.

Dieser Storch wurde mit Hilfe Ihrer Spendengelder präpariert. Am 29. März 2015 konnte Hubertus Krahner dem Schiersteiner Heimatmuseum, vertreten durch Dieter Bender, dieses wunderbare Exemplar übergeben. So ist der Tod dieses Storches nicht ganz sinnlos und bereitet den Besuchern des Museums Freude.

Das ältere Präparat wird nicht entsorgt, sondern findet einen neuen Platz im Martin Niemöller Haus, der Seniorenresidenz. Geplant ist das für Anfang Oktober, denn das Präparat muß zunächst noch einmal fachgerecht gereinigt werden.

 

Storchenhorst in Originalgröße

Kinder bauen Storchen-Horst nach


Zur Veranschaulichung seines Vortrages wurde in diesem Jahr ein Horst-Modell in Originalgröße gezeigt. Unter Anleitung konnten die vielen Kinder die gesammelten Naturmaterialien verwenden und das Nest aufbauen. Es wurden die gleichen Materialien eingesetzt wie die Storcheneltern für ihre Brutvorbereitungen sammeln. Störche sind beim Sammeln des Nistmaterials sehr wählerisch. Nicht jeder Ast ist dafür geeignet und auch darf nur Heu hinein, denn bei Stroh kann kein Wasser abfließen. Alle Besucher und hier besonders die jüngsten Besucher waren begeistert.

 

Tag der offenen Tür am 12. Juni 2016

Tag der offenen Tür am 11. Juni 2017


Trotz des wechselhaften Wetters konnten wir uns über fast 400 Besucher freuen. Diese waren gekommen um die Schiersteiner Störche mit ihren insgesamt 60 Jungen zu bestaunen. Die Jungen sitzen noch in den Nestern und wenn die Eltern zum Füttern anflogen, streckten sie hungrig ihre Hälse, um möglichst viel der Nahrung zu ergattern. Sehr gefragt waren die Spektive; hier konnten die Jungstörche aus nächster Nähe beobachtet werden. Unser 1. Vorsitzender, Hubertus Krahner, ließ es sich auch diesem Jahr nicht nehmen, über die Lebensgewohnheiten der Störche zu referieren.

 

Kamera vorläufig nicht mehr in Betrieb

Leider haben wir keine guten Nachrichten. Die Kamera will einfach nicht so wie wir wollen. Ob es das Solarmodul ist, oder die Kamera selbst das Problem liefert, können wir momentan nicht sagen. Wir hoffen nun einen EDV-Fachmann für uns gewinnen zu können, der dieses Problem löst und uns zur Seite steht.

Dreckwegtag in Schierstein

Am 02.04.16 hat die Jagdpächterin von Schierstein, Ute Meilinger, die auch Mitglied in der Storchengemeinschaft Wiesbaden-Schierstein ist, mit Schiersteiner Jägern und Mitgliedern der Storchengemeinschaft die jährliche Umweltsäuberung in der Schiersteiner Feldgemarkung organisiert und durchgeführt. Gesammelt wurde in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Der randvolle Container zeugt nicht nur von unseren fleißigen Händen, sondern vielmehr auch davon, wie wir selbst dazu beitragen, unsere Umwelt zu vermüllen.

Teilnehmer: R. und B. Breitsch sind nicht im Bild. Im Bild von links nach rechts: M. Schumm, H. Haibach, H. Krahner, W. Höhler, M. Keppel und M. Tepel.

 

Das erste Ei im Kamera-Horst

Osterüberraschung - vielleicht gibt es noch mehr?

Kranker Storch aus Mainzer Straße gerettet

Frau Keller von der Wildtierrettung Untertaunus

Am Sonntag, den 06. März 2016, konnten Jenny und Alex einen verletzten und erkrankten Storch in der Mainzer Straße bergen. Ring Nummer DER A1523. Die Bilder dazu wurden im Facebook-Profil der Wildtierrettung Untertaunus e.V. veröffentlicht. Die Wildtierrettung Untertaunus nahm sich des verletzten Storches an.

An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an Jenny und Alex, die so beherzt eingegriffen haben. Danke auch für die zahlreichen guten Wünsche, die "Storchi" mit Sicherheit in Gedanken erreicht haben. Storchi ist nämlich ganz gesund am Samstag, den 12. März, auf dem Wasserwerkgelände in Schierstein frei gelassen worden. Es sah eher nicht nach einem Autounfall aus, sondern vielmehr nach Spuren eines Revierkampfes. Außerdem lag ein parasitärer Befall vor. Storchi bekam Medikamente und wurde regelrecht aufgepäppelt.

Die liebevolle Arbeit der Wildtierrettung Untertaunus e.V. hat sich gelohnt. Julia Keller, 1. Vorsitzende der Wildtierrettung Untertaunus e.V., übergab einen ganz gesunden und flugfähigen Storch, der nach seiner Freilassung so schnell davon flog, dass Frau Keller nur mit Mühe und Not Bilder schiessen konnte. Bilder zur Freilassung von Storchi auf dem Wasserwerkgelände.

Die Auswilderung:
Als ich Frau Keller am Tor abholte, fuhren wir ganz langsam mit der wertvollen Fracht im Auto zu der Stelle, von der wir glaubten, Storchi hier sicher in die Freiheit entlassen zu können. Das auf dem Wasserwerkgelände abgeteilte Grundstück mit einem kleinen Teich und höherem Schilf bietet Verstecke und Schutz vor Mardern, Füchsen und Wildschweinen. Hier entlassen wir Störche in die Freiheit, die aus irgendeinem Grund schutzbedürftiger sind und vor allem nicht so einfach in die Lüfte abheben können. Im aktuellen Fall wollten wir vorsichtig sein und wir wußten nicht genau, wie der Storch reagieren wird

Also Tor auf, rückwärts rangefahren und Storchi aus dem Auto geholt. Frau Keller konnte den Storch wunderbar in Ihren Armen halten. Er war kaum aufgeregt, nur der lange und spitze Schnabel musste kurz zur Sicherheit festgehalten werden. Nach wenigen Sekunden wurde selbst das Schnabelzuhalten überflüssig, wie das Bild deutlich zeigt. Unglaublich, Storchi ist sehr zutraulich, was wir im Storchenverein eher seltener beobachten. Langsam setzte Frau Keller den Storch auf den Boden mit beruhigenden Worten. Schauen wir mal was jetzt geschieht. Ob er sich hier wohlfühlt?

Tolle Überraschung:
Storchi nahm zwei Riesenschritte - hob ab - mit Ziel direkt auf einen besetzten Horst zu - wurde dort mit lautem Geklapper abgewehrt - und landete wohlbehalten in sicherer Entfernung auf einer Wiese.

So, das war´s. Kurz und schmerzlos. Storchi begegnete uns noch einmal, als wir aus dem Gelände fuhren. Er flog mit anderen Störchen gerade von einer Wiese. Er fühlt sich wohl und wir hoffen, dass Storchi einen Partner finden wird.

Noch immer kommen Störche aus dem warmen Süden, um in Schierstein zu brüten. Die Saison hat gerade erst begonnen und die Chancen auf „Familiengründung“ sind hoch. Besteht nur ein Problem momentan und wir klagen jetzt mal auf hohem Niveau: Keine "Zimmer" mehr frei. Alle Horste sind belegt. Wir sollten allerdings davon ausgehen, dass die Natur es richten wird. Immer sind alle Störche hier in Schierstein untergekommen. Es werden ihnen viele Möglichkeiten geboten, einen Horst zu installieren. Nistmaterial gibt es in Hülle und Fülle und der Tisch im Wasserwerkgelände ist reichhaltig gedeckt.

Sollten wir die Ringnummer DER A1523 ablesen, werden wir weiter berichten. Nochmals herzlichen Dank an Alle für Euren Einsatz.

 

Storchenpaare Frühjahr 2016

Wir zählen aktuell ca. 21 Storchenpaare, die ganz fleißig Nistamterial zusammentragen. Bald sind alle "Zimmer" ausgebucht.

 

Unsere Webcam

Dank einer Spendenaktion der Bäckerei Schröer verfügt die Storchengemeinschaft über eine Webcam, die an einem Horst im Wasserwerksgelände installiert wurde. Ausgewählte Bildsequenzen werden auf unsere Homepage gestellt, damit alle interessierten Storchenfreunde das Leben der Weißstörche bis zu ihrem Aufbruch ins Winterquartier begleiten können. Der Aufbau der Kamera und die technische Überwachung erfolgt durch Helmut Kautz von Alarmwelt24

Hält die Webcam jetzt durch?

Schnappschuss am 13. Juli 2016

Jetzt ist die Storchensaison bald rum. Leider ohne die Webcam. Wir können das Rad nicht zurückdrehen und werden jetzt nicht mehr jammern.

Am Samstag, den 09. Juli haben wir eine Reparatur vorgenommen. Alle Störche waren gerade ausgeflogen. Thomas Gies, unser zukünftiger Helfer in Sachen Webcam, bekam einen Einblick in das Innere der Kamera. Eine genaue Untersuchung ergab, dass ein Kamerakabel defekt war und die Vorrichtung für die Aufnahme der Solarmodultechnik offensichtlich etwas zuviel Wasser abbekommen hat. Starke Regenfälle waren schon im April an der Tagesordnung.

Wir hoffen nun, dass diese Probleme nicht mehr auftreten - nach Kabeltausch, "Trockenlegung" und Abdichtung gegen künftigen Starkregen.

Wenn die Störche fort sind, werden wir die Webcam auch noch einmal ausrichten. Mit der momentanen Ausrichtung sind die Köpfe nicht immer sichtbar.

Mitte Juli sind die Störche meistens ausgeflogen. Die Störche aus dem Kamerahorst sind über ihre Flugübungen längst hinaus. Wir werden ab und zu in den Horst schauen. Wenn sich der Blick lohnt, stellen wir einen kleinen Film ein. Den letzten Schnappschuss sehen Sie hier als Beitragsbild. Ein Klick auf den entsprechenen Button in der rechten Leiste bringt Sie ebenfalls zum letzten Schnappschuss.