Archiv 2015

Tag der offenen Tür 07. Juni 2015

Es waren für die Storchengemeinschaft Wiesbaden-Schierstein wieder einmal drei erfolgreiche Stunden, die ihre Mühe um die Erhaltung des Weißstorchs belohnten und dem Verein neue Freunde und Förderer bescherten. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für Ihr Interesse, für Ihren Besuch am Tag der offenen Tür und die zahlreichen Spenden.

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Warum ist es so ruhig um den Verein?

Sicherlich haben Sie bemerkt, dass unsere Newsletter nicht regelmäßig kommen und die Webseite kaum aktualisiert wurde in diesem Jahr. Wir haben Erklärungen dafür: Helferausfall. Ganz einfach. Helferausfall durch Krankheit, berufliche oder persönliche Veränderungen.

Unsere ehrenamtliche Mitarbeit findet in unserer Freizeit statt, d.h. wir arbeiten fast alle noch und jegliche Aktivität für den Verein muß von der Freizeit abgezwackt werden. Die Arbeit teilt sich in zwei große Bereiche auf.

Arbeit im Wasserwerkgelände und die Administration, also das ganze Schriftliche um den Verein herum. Frühjahr und Sommer ist naturbedingt die Hochsaison der Helfer im Gelände. Im Herbst und Winter geht die administrative Arbeit aber unvermindert weiter. Zwei bis drei Personen sind regelmäßig, auch im Winter, für den ganzen "Schriftkram" im Einsatz. Protokolle sind zu schreiben, Rechtliches gibt es zu beachten, natürlich die Finanzen und die Buchhaltung und am Ende will die Medien-Landschaft bedient werden. "Wer nicht wirbt stirbt".

An ein oder zwei Arbeitstagen im Jahr gehen wir alle zusammen auf das Gelände und packen tatkräftig an. Aufräumen ist angesagt und zwar unter umweltfreundlichen Gesichtspunkten. Alle Aufgaben werden unter Aktivitäten beschrieben. Bald ist es wieder soweit und wir können hoffentlich die Kamera installieren.

Wir machen dies alles sehr gerne und haben Freude an unserer ehrenamtlichen Tätigkeit. Es lohnt sich für unsere Natur und damit auch für uns Menschen. Nur manchmal sind die Ressourcen, aus denen wir Kräfte für diese Aufgaben schöpfen, begrenzt.

Storchenpräparat für Jan-Niemöller-Haus

am 01. Oktober 2015 erfolgte die feierliche Übergabe eines Storchenpräparates an die Bewohner und Mitarbeiter des Jan-Niemöller-Hauses.

Im Anschluss an einen gemeinsamen Gottesdienst, konnte Heinz Höhn von der Storchengemeinschaft den Storch an Frau Tanja Salder der Leiterin des Jan Niemöller-Hauses übergeben. Zur Freude aller Anwesenden hatten sich die Mitarbeiterinnen T-Shirts mit Storchenaufdruck anfertigen lassen. Wir hoffen, dass die Bewohner und Mitarbeiter sich lange an dem „neuen Mitbewohner“ erfreuen können.

Besonderen Dank gilt unserer Storchenpatin, Frau Hildegard Link, für diese Initiative.

 
Dieter Bender (links), Hubertus Krahner (rechts)
Dieter Bender (links), Hubertus Krahner (rechts)
Vereinte Kräfte für "den Neuen"
Vereinte Kräfte für "den Neuen"
Zwei Eier zum neuen Horst
Zwei Eier zum neuen Horst
Abbau des alten Präparates
Abbau des alten Präparates

Winterstörche im Oktober 2015 gezählt

Winterstörche 2015

Zurzeit sind ca. 25 Störche in Schierstein geblieben. Man kann davon ausgehen, dass sie erfolgreich überwintern und in 2016 den Grundstock für ein erfolgreiches Storchenjahr bilden.

 

Webcam wird 2015 nicht senden

Leider-Leider-Leider!

Wir sind ziemlich traurig und enttäuscht, aber die Kamera wird im Sommer 2015 keine Bilder senden. Wir haben einfach Pech gehabt mit der zusätzlichen technischen Ausrüstung. Nun ist es zu spät. Im Kamerahorst wird gebrütet und wir werden auf keinen Fall die Storcheneltern stören. Auch später nicht, um die Jungvögel nicht zu beunruhigen oder die Eltern zu vertreiben.

Wir werden anläßlich unseres obligatorischen Arbeitstages das Solarmodul und die Kamera installieren. Geplant ist, dass die Kamera zukünftig immer aktiv bleibt, also das ganze Jahr über. Lediglich eine kleine Überprüfung Anfang März wird die Funktionen sichern.

Freuen wir uns also auf eine Saison in 2016, in der wir von Anfang an Bilder sehen werden.

Kamera-Aktivierung März 2015

Am 28. Februar erlebten wir gleich zu Beginn eine große Enttäuschung. Kein Strom - keine Kamera. Was war geschehen? Alle Hebel umgelegt, Sicherungen geprüft, Knöpfe gedrückt - aber wenn kein Strom fließt, funktioniert auch keine Kamera am Horst.

Hessenwasser beantwortete unsere Anfrage mit "es gibt keine Stromleitung mehr".

Die Lösung liegt nun hoffentlich in einem Solarmodul. Sobald die Arbeiten dazu abgeschlossen sind, werden wir per Webcam wieder in den Horst Nr. 3 schauen können. Bis dahin bitten wir alle Webseitenbesucher um Geduld.

 

Tag der offenen Tür am 07. Juni 2015

Unser diesjähriges Motto „ 40 Jahre Bruterfolg in Schierstein” feierten wir zusammen mit 412 Besuchern. Die ersten Besucher fanden unser geschmücktes Eingangstor bei gut gelauntem Wetter.

Der Stand mit Präparaten von Zwei- und Vierbeinern, die neben Weißstorch und Reiher in und um das Wasserwerkgelände angetroffen werden können, fanden reges Interesse. Etwas Geduld brauchten die Gäste, wenn sie einen Blick durchs Spektiv auf die Jungstörche werfen wollten. Ja, die Jungstörche sind einfach der Hit und so mancher Gast positionierte seine Profi-Ausrüstung und wartete auf den richtigen Moment. Der richtige Moment ist u.a die Fütterung, wenn die Altvögel den Horst anfliegen und die Jungen ihre Hälse strecken.

Hubertus Krahner und Franz Deuter informierten wie immer engagiert über das Leben der Störche und vermittelten dabei auch die jüngsten Bruterfolge. 57 Jungstörche haben wir gezählt, von denen 26 beringt werden konnten (die Jungstörche auf den Hochspannungsmasten nicht eingeschlossen). Am Stand von Hessenwasser beantwortete ein Mitarbeiter Fragen der Besucher.

Es waren für die Storchengemeinschaft Wiesbaden-Schierstein wieder einmal drei erfolgreiche Stunden, die ihre Mühe um die Erhaltung des Weißstorchs belohnten und dem Verein neue Freunde und Förderer bescherten. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für Ihr Interesse, für Ihren Besuch am Tag der offenen Tür und die zahlreichen Spenden.

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Reklamation eines anonymen Emailschreibers

Ein anonymer Schreiber (angeblich ein Storchenfreund) findet es schade, dass die Storchengemeinschaft es nicht schafft, mit der "so hochgelobten" Webcam einen Livestream hinzubekommen. Nun, wenn der anonyme Schreiber aus seiner Anonymität herauskommen könnte und sich bereit erklärte, einen Livestream zu bezahlen, könnte die Storchengemeinschaft auch einen Livestream bieten. Aber es ist nicht nur eine Frage des Geldes. In einem Gelände, auf dem wir nur Gast sind, haben wir auch aus Datenschutzgründen die Bedürfnisse unserer Gastgeber zu berücksichtigen.

Also, lieber anonymer Schreiber, vielleicht vorher doch erst mal nachdenken, bevor man sich so beklagt und das auch noch ohne den Namen zu nennen.

Storchenfreunde, die wirklich helfen wollen, üben konstruktive Kritik und schreiben uns, wie man es besser machen könnte. Wir sind offen dafür. Noch besser wäre, Sie arbeiten mit uns zusammen. Kostenlos und ehrenamtlich.

Storchenbestand im Juni 2015

Nach unserer letzten Zählung im Gelände haben wir 28 Brutpaare von denen wiederum 19 erfolgreiche Brutpaare. Wir werden häufiger gefragt, warum nicht alle Paare erfolgreich brüten. Das hat verschiedene Gründe. Einige Paare, die sich hier in Schierstein gefunden haben, sind einfach zu jung.

Aus den 19 Brutpaaren gehen 51 Jungvögel hervor und 26 Jungvögel konnten beringt werden.

Kamera-Aktivierung März 2015

Am 28. Februar erlebten wir gleich zu Beginn eine große Enttäuschung. Kein Strom - keine Kamera. Was war geschehen? Alle Hebel umgelegt, Sicherungen geprüft, Knöpfe gedrückt - aber wenn kein Strom fließt, funktioniert auch keine Kamera am Horst.

Hessenwasser beantwortete unsere Anfrage mit "es gibt keine Stromleitung mehr".

Die Lösung liegt nun hoffentlich in einem Solarmodul. Sobald die Arbeiten dazu abgeschlossen sind, werden wir per Webcam wieder in den Horst Nr. 3 schauen können. Bis dahin bitten wir alle Webseitenbesucher um Geduld.